Högl tritt ab als Fraktionsvors. von AN-EH - Wechsel zum Einheitsblock

3. Bürgermeister Manfred Högl hat mit sofortiger Wirkung seinen Austritt aus der Stadtratsfraktion „Arbeitnehmer-Eigenheimer“ erklärt und damit verbunden auch sein Amt als Fraktionsvorsitzender nieder gelegt. Högl wird künftig Mitglied bei der Stadtratsfraktion „Einheitsblock-Freie Wählerschaft“. Dies teilte Manfred Högl dem 1. Bürgermeister Hans-Martin Schertl am Vormittag des Montag, 16. September, in einem persönlichen Gespräch mit. In der Stadtratssitzung am Montagabend gab Högl diese getroffene Entscheidung auch dem Stadtrat zur Kenntnis.

Mit ein Grund für die Entscheidung von Högl ist die Bürgermeisterwahl im März kommenden Jahres. Hier wird sich Högl aller Voraussicht nach im März 2014 als Kandidat der Wählergruppe „Einheitsblock-Freie Wählerschaft“ um das Amt des 1. Bürgermeisters der Stadt Vilseck bewerben. Wilhelm Ertl, Fraktionsvorsitzender des Einheitsblock-FW, erklärte hierzu, das Ansinnen von Högl sei auf offene Ohren bei der Fraktion und der Vorstandschaft des Einheitsblock-FW gestoßen.

„Manfred Högl genießt aufgrund seiner Kompetenz im Finanzsektor und wegen seiner geradlinigen Art und Weise unsere Wertschätzung“ sagte Ertl. Zudem habe Manfred Högl im selben Maße wie 2. Bürgermeister Thorsten Grädler eine grundsolide Arbeit als stellvertretender Bürgermeister verrichtet und sich damit auch Ansehen in der Bürgerschaft erworben. Nach einmütiger Ansicht der FW-Vorstandschaft sei es völlig legitim, für die Kommunalwahl 2014 mit einem eigenen Bewerber um den Chefsessel im Rathaus anzutreten. Högl wird demnach bei der Nominierungsversammlung, die Ende November dieses Jahres stattfinden soll, als Bürgermeisterkandidat vorgeschlagen.

„Eine gesunde Demokratie lebt von der Vielfalt der Meinungen und bei Wahlen auch von der Vielfalt der Kandidaten“. Dieser Grundsatz stehe über der getroffenen Entscheidung, erklärten die Beteiligten. Man wolle Schertl mit dieser Entscheidung in keinster Weise brüskieren und vielmehr weiterhin konstruktiv mit ihm und allen im Stadtrat vertretenen Fraktionen zum Wohle der Stadt zusammenarbeiten. Ein faires Werben um die Gunst des Wählers werde angestrebt.