Chronik des Einheitsblocks- FW Vilseck ab 1996:

10. März 1996:

Stadtratswahl: die Bevölkerung sieht es anscheinend , wie aus vielen Diskussionen hervorgeht, nicht ein, daß in den letzten Perioden alle weiteren Bürgermeister die CSU stellte und verpaßt ihr einen erheblichen Stimmenrückgang. Zwei Stadtratsmandate verliert sie und diese gewinnen die beiden Freien-Wähler-Gruppen mit je einem Stadtrat hinzu. Da die SPD ihre drei Mandate behält, gibt es keine absoluten Mehrheiten im neuen Stadtrat. Für den Einheitsblock-FW kommen zu den "Altgedienten" Hans Fick, Hermann Geier und Werner Stubenvoll zwei neue hinzu, nämlich Josef Götz jun., der seinen Vater Josef Götz sen. fast nahtlos im Stadtrat folgt, und Erich Lukesch.

Auch die Arbeitnehmer-Eigenheimer sind nun mit vier Stadträten präsent nämlich Hans Schertl, Peter Wismet, Albert Trummer und Hans Nettl. Zweiter Bürgermeister wird der Senior des Stadtrates Hans Fick vom Einheitsblock-FW und dritter Bürgermeister wird Heiner Zinnbauer, ein junger Mann von der SPD.

Das Bürgermeistertrio aus Richard Schlicht (CSU), Hans Fick (Einheitsblock-FW) und Heiner Zinnbauer (SPD) arbeitet, obwohl aus verschiedenen politischen Richtungen kommend, sachgerecht zusammen und der Stadtrat kann auch ohne "absolute Mehrheiten" eine am Gemeinwohl orientierte gute Politik gestalten.

Kreistagswahl: Mit dem Straßenbaumeister Georg Ringer schafft ein Kandidat des FW-Einheitsblocks den Einzug in den Kreistag.

AUSBLICK:

Im Frühjahr des Jahres 2002 finden die nächsten Kommunalwahlen statt, zugleich wird die Wählergruppe "Einheitsblock-FW" 50 Jahre alt werden und auf ununterbrochene Mitarbeit im Stadtrat Vilseck zurückblicken können. Ein Jubiläum, das Mut macht und junge Menschen aus unserer Gemeinde anregen soll, mitzutun in dieser gemeinsamen Aufgabe.

In den vergangenen vielen Stadtratswahlen war der Erfolg für den "Einheitsblock-Freie Wählerschaft" nur dadurch möglich, daß sich viele Frauen und Männer aus unserem gesamten Gemeindegebiet als Kandidaten zur Verfügung stellten und mit ihrem Mittun für eine parteiunabhängige Kommunalpolitik eintraten. Ihnen gehört deshalb zum Schluß ein ganz besonderer Dank!

Kommunalpolitik wird unmittelbar und ohne Umwege für den Bürger und seine Belange gemacht, sie gehört allen etwas an und niemand sollte sich zu schade sein, in seiner Heimatgemeinde mit zu tun.

Das wünscht sich einer, der 36 Jahre mithelfen hat dürfen und dabei viel Freude erlebt, manche Erfahrung sammeln, aber auch viel fürs Leben lernen konnte. Die Freien-Wähler-Gruppen der Nachkriegszeit gehören im Vilsecker Stadtrat dazu - schon immer - und hoffentlich noch recht lange!

Hans Fick

WEITERE ERGÄNZUNG:

von Wilhelm Ertl Am 6. Oktober 1995 beschliessen 23 anwesende Freie Wähler bei nur einer Gegenstimme die Umwandlung der Wählergruppe in einen Verein. Folgende Vorstandschaft wird gewählt:

1. Vorsitzender Hermann Geier
2. Vorsitzender Werner Stubenvoll
Kassier: Thorsten Grädler
Schriftführer/Pressewart: Wilhelm Ertl
Beiräte: Herta Grollmisch, Hans Fick, Erich Lukesch, Heinrich Maulbeck Kassenprüfer: Willi Zinnbauer, Georg Maulbeck

Dieses Führungsgremium wurde bei den Neuwahlen in den Jahren 1998 und 2000 wieder gewählt. Die Neuwahl der Vorstandschaft am 19.4.2002 erbrachte folgendes Ergebnis:

1. Vorsitzender: Hermann Geier
2. Vorsitzender: Georg Maulbeck
Schriftführer: Wilhelm Ertl
Kassier: Thorsten Grädler
Kassenrevisoren: Willi Zinnbauer und Erich Lukesch
Beiräte: Franz Zeilmann, Herta Grollmisch, Marianne Weiß, Heinrich Maulbeck, Werner Stubenvoll.

Der Mitgliederstand beträgt 55 zum 1.1.2002.

03. März 2002:

Stadtratswahl: Die Wähler verpassen der CSU und der SPD einen weiteren erheblichen Stimmenrückgang: je ein Stadtratsmandat verlieren beide, Nutzniesser sind die beiden beiden Freien-Wähler-Gruppen, die je ein Stadtratsmandat hinzugewinnen. Dadurch tritt erstmals seit Gründung der Großgemeinde Vilseck die Konstellation ein, dass die Freien Wähler mit ihren zwei Fraktionen über eine absolute Mehrheit (11 von 20) im neuen Stadtrat verfügen. Für den Einheitsblock-FW kommen zu den "Altgedienten" Hermann Geier, Erich Lukesch und Werner Stubenvoll drei neue Räte hinzu, nämlich Heinrich Maulbeck, Wilhelm Ertl und Thorsten Grädler.

Hans Fick scheidet nach 36-jähriger Zugehörigkeit aus dem Stadtrat aus. In der letzten Sitzung des Stadtrates in der zu Ende gehenden Wahlperiode am 29.4.2002 wird er zusammen mit fünf weiteren Stadträten (Hans Schertl, Helmut Kult, Walter Lang, Heinrich Deinzer, Fritz Verhorst) aus dem Gremium feierlich verabschiedet.

Zum Abschied bekundet Hans Fick, dass nicht immer in den 36 Jahren seiner Zugehörigkeit eitel Sonnenschein gewesen sei. Manchmal habe erst ein harter Schlagabtausch zu einem tragbaren Kompromiss geführt. Was nach solchen heftigen Kontroversen die persönliche zwischenmenschliche Note ins Gremium zurückbrachte, war nach Ficks Ansicht das Zusammensetzen bei einem Glas Bier nach der Sitzung. Dieser gute alte Brauch sollte nach seiner Meinung unbedingt erhalten bleiben, denn "mit`m Redn macht man es aus", wie der Oberpfälzer sagt. Werte wie Toleranz, aufeinander zugehen und sich selbst nicht für den Nabel der Welt zu halten habe er in dieser Zeit gelernt.

Auch die Arbeitnehmer-Eigenheimer sind nun mit fünf Stadträten präsent, nämlich Peter Wismeth, Albert Trummer, Hans Nettl, sowie als Neugewählte Manfred Högl und Hans-Martin Schertl, der damit die Nachfolge seines scheidenden Vaters Hans Schertl antritt. In seiner konstituierenden Sitzung wählt der neue Stadtrat zum zweiten Bürgermeister und zum dritten Bürgermeister.

Kreistagswahl:

Mit dem Maurermeister Wilhelm Ertl schafft der Spitzenkandidat der Vilsecker FW den Einzug in den Kreistag und tritt in die Fußstapfen der scheidenden Kreisrates Georg Ringer.

Bürgermeisterwahl:

Als gemeinsamer Kandidat beider Vilsecker FW-Gruppierungen tritt Heinrich Maulbeck gegen den amtierenden Amtsinhaber Richard Schlicht und Heinrich Zinnbauer von der SPD an. Im ersten Wahldurchgang erreicht keiner Bewerber den Sprung über die 50 %-Hürde. Schlicht (CSU) kommt auf 45,51 % = 1.460 Stimmen; Zinnbauer (SPD) erreicht 6,92 % = 222 Stimmen, in Führung liegt nach der ersten Runde der Herausforderer Heinrich Maulbeck mit 47,57 % = 1.526 Stimmen.

Somit kommt es am 17.3.2002 zu einer Stichwahl zwischen den beiden Kontrahenden. Es kommt zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem schliesslich Richard Schlicht mit 1.751 Stimmen (50,53 %) knapp die Nase vorne hat vor dem FW-Kandidaten Heinrich Maulbeck mit 1.714 Stimmen (49,47 %). Erst die Auszählung der Briefwähler ermöglicht den knappen Wahlsieg des Amtsinhabers, der in den Wahlbezirken ohne Briefwähler der Unterlegene war.

In seiner konstituierenden Sitzung am 6.Mai 2002 werden mit Heinrich Maulbeck (Einheitsblock-FW) als 2. Bürgermeister und Hans-Martin Schertl (Arbeitnehmer-Eigenheimer) als 3. Bürgermeister gewählt. Damit stehen zwei FW-Vertreter dem amtierenden Stadtoberhaupt zur Seite.

Aufgrund einer Vielzahl von Hinweisen, dass es bei der Stichwahl nicht mit rechten Dingen zugegangen sein soll, beschliessen 14 Personen (allesamt führende Vorstandsmitglieder und Mandatsträger beider Vilsecker FW-Gruppen), die Bürgermeisterstichwahl vom 17.3.02 anzufechten. Als Anwalt wird Rechtsanwalt Bernhard Weber (Amberg) beauftragt.

Schon nach wenigen Wochen weist das Landratsamt Amberg-Sulzbach die Wahlanfechtung als "unbegründet" zurück. Die mittlererweile noch zwölf Wahlanfechter beschliessen nach reiflicher Überlegung Rechtsmittel gegen den Bescheid einzulegen und rufen das Verwaltungsgericht in Regensburg an. Das Gericht stellt in dieser Instanz zwar einige Verstösse gegen wahlrechtliche Bestimmungen seitens des Amtsinhabers fest, weist jedoch die Klage ebenfalls ab, da sich die festgestellten Wahlrechtsverstösse am rechnerischen Gesamtergebnis nichts wesentliches ändere. Das Gericht lässt jedoch ausdrücklich die Revision zum bayerischen Verwaltungsgerichtshof (VGH) München zu.

Wieder beschliessen die Wahlanfechter, den Rechtsweg fortzusetzen und in die Revision zu gehen. Im Oktober 2003 gibt dann der VGH in letzter Instanz seine Entscheidung bekannt: Die Wahlen werden für ungültig erklärt aufgrund der festgestellten Wahlrechtsverstösse und Verletzung der Neutralitätspflicht durch den Amtsinhaber und die Verwaltung. Das Landratsamt wird verpflichtet, die Wahl binnen dreier Monate zu wiederholen.

Nach Ablauf verschiedener Rechtsmittelfristen muß der Amtsinhaber Richard Schlicht am 9.1.2004 seinen Amtsessel räumen. Die Amtsgeschäfte führt bis zum Neuwahltermin am 21.3.2004 kommissarisch der 2. Bürgermeister Heinrich Maulbeck.

Für die anberaumte Neuwahl werden drei Kandidaten nominiert: neben Richard Schlicht und Heinrich Maulbeck schickt die Wählergruppe "Arbeitnehmer-Eigenheimer" den bisherigen 3. Bürgermeister Hans-Martin Schertl ins Rennen.

Am 21.3.2004 erreicht keiner der drei Kandidaten die absolute Mehrheit. In die Stichwahl kommen Hans-Martin Schertl (39 %) vor dem früheren Amtsinhaber Schlicht (36%). Überraschend klar ausgeschieden ist der Kandidat des "Einheitsblock", Heinrich Maulbeck mit 25% der Wählerstimmen.

Somit kommt es am 4.4.2004 zur alles entscheidenden Stichwahl. Im Vorfeld gibt es bayernweit Schlagzeilen um die Wahlen in Vilseck, sogar der BR sendet ein Fernsehteam nach Vilseck. Die unterlegene Wählergruppe "Einheitsblock" appelliert an ihre Anhänger und Wähler, nun Hans-Martin Schertl ihr Vertrauen zu schenken. Dieser Wahlaufruf findet volles Gehör bei der Bevölkerung.

Mit überwältigender Mehrheit von 63% obsiegt Hans-Martin Schertl. Er gewinnt alle 11 Stimmbezirke und geht als strahlender Sieger aus den Wahlen hervor. Hunderte von Menschen finden sich nach Wahlende im und um das Rathaus ein, um das Wahlergebnis zu beklatschen und dem neuen Bürgermeister zu gratulieren. Die "Dagesteiner" spielen auf und ein spontaner Festumzug geht vom Rathaus durch die Innenstadt zum Gasthof Specht, wo der Wahlsieger seine große Wahlparty feiert.

Am 6.4.2004 unterzeichnet Schertl formell, dass er die Wahl annimmt.

24.3.2006:

Einen Führungswechsel erbrachten die Neuwahlen bei der Jahreshauptversammlung. Mit einem einstimmigen Vertrauensvotum wurde Wilhelm Ertl zum Nachfolger des scheidenden 1. Vorsitzenden Hermann Geier gewählt. Hermann Geier stellte nach elfjähriger erfolgreicher Arbeit aus Altersgründen sein Amt zur Verfügung.

Bei den Neuwahlen gab es den bereits im Vorfeld sich abzeichnenden Führungswechsel. Zuvor verabschiedete die Versammlung eine Satzungsänderung, nach der es zukünftig zwei gleichberechtigte Stellvertreter des 1. Vorsitzenden geben soll. Der von Geier vorgeschlagene Stadt- und Kreisrat Wilhelm Ertl erhielt dabei das einstimmige Vertrauen der Mitglieder bei der Wahl zum 1. Vorsitzenden. Georg Maulbeck und Franz Zeilmann sind seine beiden Stellvertreter. Neu im Vorstand ist das jüngste Mitglied im Verein, Manuela Zinnbauer, als Schriftführerin.

Die Neuwahlen erbrachten folgendes Ergebnis:

1. Vorsitzender: Wilhelm Ertl
Stellv. Vorsitzende: Georg Maulbeck und Franz Zeilmann
Kassier: Thorsten Grädler
Schriftführerin: Manuela Zinnbauer
Gewählte Beiräte: Marianne Weiß, Herta Grollmisch und Georg Trettenbach
Beiräte kraft Amtes: Hermann Geier, Erich Lukesch, Werner Stubenvoll und Heinrich Maulbeck Kassenrevisoren: Willi Zinnbauer und Helmut Schwindl

Der Mitgliederstand beträgt 52 zum 31.12.2005.

Samstag, der 6.Mai 2006 war ein Meilenstein in der Vereinsgeschichte der Wählergruppe:

Genau um 16.30 Uhr war es soweit: als 18 junge Leute hoben die „Jungen Freien Wähler (JFW) – Einheitsblock Vilseck“ als erste FW-Ortsgruppe im Landkreis aus der Taufe und bringen damit auch frischen Wind in die Reihen des „Einheitsblock-FW Vilseck“.

Zum 1. Vorsitzenden wurde der 30-jährige Bankkaufmann Thomas Ringer (Vilseck) gewählt. Initiator der Gründungsversammlung war der 1. Vorsitzende des Einheitsblock-FW, Stadt- und Kreisrat Wilhelm Ertl, der seine Freude darüber zum Ausdruck brachte, dass sich junge Menschen aktiv in das kommunale Geschehen einmischen und damit ihr demokratisches Grundrecht wahrnehmen wollen. Weitere Redner waren der Jugendbeauftragte Thorsten Grädler, der stellv. JFW-Landesvorsitzende Michael Schramm (Marktschorgast), sowie der FW-Kreisvorsitzende Dr. Klaus Schwinger.

Willi Zinnbauer leitete den formellen Teil der Vereinsgründung. Nach dem Satzungsbeschluss erfolgten die Neuwahlen, die folgendes Ergebnis hervorbrachten: Zum 1. Vorsitzenden wurde Thomas Ringer gewählt, ihm stehen als gleichberechtigte Stellvertreter Elisabeth Kraus und Matthias Klose zur Seite. Mit dem Amt des Kassiers wurde Jörg Trettenbach betraut. Manuela Zinnbauer ist Schriftführerin der Nachwuchsorganisation des „Einheitsblock-FW“. In den erweiterten Vorstand wurde Florian Zippe als Medienbeauftragter sowie folgende Beisitzer gewählt: Johannes Rösch, Christian Siege, Daniel König, Karl-Heinz Reuschl, Markus Lang und Florian Ertl. Als Kassenrevisoren fungieren Stephan Kraus und Andreas Plößner.

21. Dezember 2006:

Das Urgestein des „Einheitsblock-FW“, der langjährige Listenführer und Fraktionsvorsitzende » Hans Fick, verstirbt im Alter von 77 Jahren nach schwerer Krankheit. Die Wählergruppe nimmt tief bewegt Abschied von seinem Ehrenmitglied und Träger der „Goldenen Ehrennadel“ des FW-Landesverbandes. Am 28. Dezember 2006 wird Hans Fick feierlich beigesetzt. Zahlreiche Trauerredner, darunter 1. Bürgermeister Hans-Martin Schertl und 1. Vorsitzender Wilhelm Ertl würdigen das Lebenswerk von Hans Fick. Die Wählergruppe wird ihm stets ein ehrendes Gedenken bewahren und bleibt ihm treu verbunden und verpflichtet.

02. März 2008

Stadtratswahl: Großer Wahlsieger sind die Arbeitnehmer-Eigenheimer, die drei Mandate hinzugewinnen und nun acht Stadträte stellen. Die CSU verliert weitere zwei Mandate und stellen ebenso fünf Stadträte wie der Einheitsblock-FW, der ebenfalls ein Sitz abgeben muss. Unter der Konstellation der drei nicht mehr antretenden Stadträte und Stimmenträger (Heinrich Maulbeck, Hermann Geier und Werner Stubenvoll) sowie des Verzichts auf einen eigenen Bürgermeister-kandidaten sei dies zu verschmerzen, so Vorsitzender Ertl in einer Wahlanalyse.

Knapp unter der 2000er-Grenze blieben Wilhelm Ertl (1945 Stimmen) und Thorsten Grädler (1927). Sie bilden zusammen mit dem jetzt dienstältesten FW-Stadtrat Erich Lukesch (1119) sowie den beiden neu gewählten Stadträten Helmut Schwindl (1018) und Manuela Zinnbauer (898) die neue Stadtratsfraktion, deren Vorsitzender weiterhin Wilhelm Ertl bleiben wird.

Die beiden „Neuen“ sollen frischen Wind in die Stadtratsarbeit einbringen. Schwindl als kommunaler Energiebeauftragter wird künftig die Position der Fraktion zu den Themen Energie und Umwelt auf den Punkt bringen. Die Vorsitzende der Jungen Freien Wähler, Manuela Zinnbauer, soll sich schwerpunktmäßig der Themen Jugend, Bildung und Familie widmen und für das Amt der städtischen Jugendbeauftragten nominiert werden.

Bürgermeisterwahl: Der vom Einheitsblock-FW unterstützte amtierende 1. Bürgermeister Hans-Martin Schertl gewinnt die Wahl mit 83,39 % haushoch gegen die Herausforderin Roswitha Graßler (16,61 %).

Kreistags- und Landratswahl: Als „herausragend“ wertet die Wählergruppe die Ergebnisse bei der Kreistagswahl. Das Vilsecker Spitzenergebnis von Dr. Schwinger bei der Landratswahl (48,4 % Stimmenanteil in Vilseck,.23 % landkreisweit) konnte bei der Kreistagsliste (48,6 % und 70.250 Stimmen) sogar noch getoppt werden. Dies bedeute einen Zuwachs von 15.270 Stimmen aus der FW-Hochburg Vilseck. Erfreulich sei, dass sich der amtierende Kreisrat Ertl aufgrund seines Stimmenzuwachses (+ 944) gegen die starken Auerbacher Mitbewerber behaupten konnte und erneut den Einzug schaffte.

Zusammen mit Bürgermeister Hans-Martin Schertl wird Ertl künftig in der auf zehn Mandate angewachsenen FW-Fraktion die Kreispolitik mitgestalten. Der gesamte FW-Vorstand zeigte sich hochzufrieden über das hervorragende Abschneiden der weiteren Kandidaten, insbesonders der drei JFW-Vertreter. Manuela Zinnbauer erreichte auf Anhieb fast 10.000 Stimmen, beachtliche Erfolge verzeichnen auch Florian Zippe (8.299) und Jörg Trettenbach (7.536).

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